Warum ein schlecht geschriebener Text Sie teuer zu stehen kommen kann

Stellen Sie sich vor, Sie erhalten eine geschäftliche E-Mail voller Rechtschreibfehler – oder landen auf einer Verkaufsseite mit unverständlichen Sätzen. Die erste Reaktion ist oft Misstrauen. Man fragt sich, ob das Unternehmen seriös ist, ob das Produkt zuverlässig ist, ob man ihm vertrauen kann.

Diese Reaktion ist zutiefst menschlich – und Ihre Leser reagieren genauso auf Ihre Inhalte.

Ob Website, Newsletter, Lebenslauf, Bericht oder Geschäftsangebot: Die Qualität Ihres schriftlichen Ausdrucks spiegelt direkt Ihre Professionalität wider. Ein gelegentlicher Fehler fällt kaum auf. Aber ein ungefährer, schlecht strukturierter oder schwer lesbarer Text sendet ein schlechtes Signal – auch wenn dies nur unbewusst wahrgenommen wird.


Die häufigsten Fehler in professionellen Texten

Bevor man korrigiert, muss man wissen, wonach man sucht. Hier sind die häufigsten Probleme:

1. Rechtschreib- und Grammatikfehler

Falsche Groß- und Kleinschreibung, Kommasetzungsfehler, Verwechslungen ähnlich klingender Wörter, fehlende Satzzeichen … Diese Fehler wirken harmlos, fallen aber aufmerksamen Lesern sofort ins Auge.

2. Zu lange oder schlecht konstruierte Sätze

Ein Satz, der sich über fünf Zeilen erstreckt, mehrere Nebensätze aneinanderreiht und Komma an Komma häuft, verliert den Leser. Die Grundregel lautet: ein Gedanke = ein Satz.

3. Übermäßiger Fachjargon oder zu vage Formulierungen

Manche Texte sind zu technisch, andere zu ungenau. In beiden Fällen kommt die Botschaft nicht an. Durch Umformulierung lässt sich das Register an die Zielgruppe anpassen.

4. Wiederholungen und sprachliche Floskeln

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